«Vom Webkeller zum Weltmarkt» zeichnet die Entwicklung der Ostschweizer Textilwirtschaft zwischen 1823 und 1865 nach – von der Heimarbeit in einfachen Häusern und Webkellern bis zu einer international vernetzten Industrie. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur technische Neuerungen und wirtschaftlicher Aufstieg, sondern vor allem die Menschen, die diesen Wandel trugen.

Am Beispiel von Oberegg zeigt die Broschüre, wie eng Landwirtschaft, Weberei und Stickerei miteinander verbunden waren und wie ganze Familien in die textile Produktion eingebunden wurden. Sie erklärt die Bedeutung der Fergger, den Aufstieg St. Gallens zum Handelszentrum, die zunehmende Mechanisierung und die Veränderungen, die neue Maschinen für Heimarbeiterinnen und Heimarbeiter mit sich brachten.
Historische Bilder, Zahlen und konkrete Beispiele machen sichtbar, wie aus einer regionalen Heimindustrie Schritt für Schritt ein Wirtschaftszweig von internationaler Bedeutung entstand. Gleichzeitig bildet diese Entwicklung den historischen Hintergrund zur Romantrilogie «Die Fäden der Macht» und zeigt, in welcher Welt ihre Figuren leben, arbeiten und um ihre Zukunft kämpfen.