Konrad Falkenberg
Geschichte ist für mich mehr als eine Abfolge von Ereignissen – sie ist das Drama menschlicher Entscheidungen.

Es sind nicht die Jahreszahlen, die mich faszinieren, sondern die Menschen dahinter: ihre Zweifel, ihre Überzeugungen, ihre Fehler – und der Moment, in dem sie sich entscheiden müssen. Genau dort beginnen meine Geschichten.
In meinen Romanen führe ich meine Leser mitten hinein in die grossen Umbrüche der Vergangenheit. Ich schreibe über Zeiten, in denen Macht über Glauben entscheidet, in denen Intrigen über Leben und Tod bestimmen und in denen das Schicksal einzelner Menschen untrennbar mit dem Lauf der Geschichte verwoben ist. Ob kirchliche Machtkämpfe des Mittelalters, politische Spannungen oder persönliche Tragödien – mich interessiert immer die Frage: Was treibt einen Menschen dazu, so zu handeln, wie er handelt?
Dabei verbinde ich sorgfältige historische Recherche mit spannungsgeladenen Handlungen und starken Figuren. Meine Geschichten sollen nicht nur informieren, sondern erlebbar sein – als lebendige Welt voller Konflikte, Hoffnung und Konsequenzen.

Mein eigener Weg zum Schreiben war nicht geradlinig. Geboren in der Schweiz, war ich viele Jahre im internationalen Management tätig und habe mehr als achtzig Länder bereist. Doch die Faszination für Geschichte hat mich nie losgelassen. 2007 begann ich zu schreiben – zunächst Kurzgeschichten, in denen ich erste Ideen und Figuren entwickelte. Zwei Jahre später folgte mein erster Roman.
Seit 2015 widme ich mich konsequent dem historischen Roman und schreibe seither durchschnittlich ein neues Buch pro Jahr. Bis heute sind zehn Romane entstanden, die nun nach und nach im Chronicon Verlag veröffentlicht werden. Jedes dieser Bücher folgt meinem Anspruch, historische Authentizität mit epischem Erzählen zu verbinden – für Leser, die Geschichte nicht nur verstehen, sondern erleben möchten.
Heute lebe ich mit meiner Frau im Kanton St. Gallen in der Schweiz – und arbeite weiter an Geschichten, die zeigen, dass die Vergangenheit nie wirklich vergangen ist.